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Ehemalige Mitglieder


Manja Finnberg

Curriculum vitae

Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Psychologie in Leipzig, Jena und Manchester.

2003 Magistra Artium; Magisterarbeit zum Thema "Die Grenze des Un-
sagbaren. Primo Levis 'Ist das ein Mensch?' zwischen politischem Tabu und poetischer Aporie. Ein Beitrag zur DDR-Literaturgeschichte"

2004-2005 Aufbaustudium Master in Geschlechterstudien und Gleich-
stellungspolitik an der Universitŕ degli studi di Bologna.

Seit 1997 Praktika in Medien, Buchhandel und Verlagswesen, u.a. beim Aufbau-Verlag Berlin (2000) und bei Reclam Leipzig (2001).

2001 Fremdsprachenassistentin an der Loreto Secondary School Clonmel.

2001-2002 studentische Hilfskraft am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

2003-2004 Mitarbeiterin in der Personalabteilung der Lamborghini Automobili Holding S.p.A., Bologna (I). Übersetzungstätigkeit, Unternehmenskommunikation.

2004-2006 Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und freie Übersetzerin für versch. Unternehmen und Schulen sowie Tutorin in der Erwachsenenbildung in Bologna (I).

2004-2005 Master Geschlechterstudien und Gleichstellungspolitik an der Universitŕ degli studi di Bologna (I).

2004-2006 Mitarbeiterin in Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts La Camera ingombra, Frauendokumentationszentrum Modena (I). Produktion einer interaktiven DVD als Lernsoftware für junge Erwachsene.

2005-2006 Mitarbeiterin des Unternehmens Elettromeccanica Tironi srl, Modena (I). Marketing und Vertrieb für Mittel- und Nordeuropa.

2005-2006 freie Mitarbeiterin in der lexikographischen Redaktion des Verlages Zanichelli editore, Bologna (I). Mitarbeit an der Redaktion des Großwörterbuchs Deutsch-Italienisch Italienisch-Deutsch, 2. erw. Auflage (L. Giacoma/ S. Kolb) und Gutachtertätigkeit.

Sit 2006 Promotion am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dissertation "Macht- und Überlebenserfahrungen einer ostdeutschen Funktionärsfamilie. Der Fall Seydewitz" im Rahmen der Forschungsgruppe "Erinnerung-Macht-Geschichte" (Betreuung Prof. Dr. em. Lutz Niethammer), gefördert durch die VolkswagenStiftung.

Gemeinsam mit dieser Forschungsgruppe außerdem Forschungsprojekt zur Geschichte der International Oral History Association 1976-1996.

2006-2007 Mitglied der Doktorandenschule des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts.

2006-2008 Zertifikatsstudium der Neueren Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Abschluss Magister Hauptfach.

Seit 2006 freie Dolmetscherin und Übersetzerin (Italienisch-Deutsch) in Dresden.

Seit 2008 Redaktionsmitglied von Storia Orale. Notiziario AISO (Associazione di Storia Orale Italiana).

Promotionsvorhaben

Macht- und Überlebenserfahrungen einer ostdeutschen Funktionärsfamilie. Der Fall Seydewitz

Forschungsschwerpunkte

- Autobiographik im 19. und 20. Jahrhundert
- Geschichte und Literaturgeschichte der DDR
- Exilforschung
- Frauen- und Geschlechterstudien

Publikationen

Sucht nach Lebensläufen. Exil und Nachexil der Familie Seydewitz, in: Inge Hansen-Schaberg u.a. (Hrsg.), Das Politische wird persönlich. Familiengeschichte(n). Erfahrungen und Verarbeitung von Exil und Verfolgung im Leben der Töchter (II). (Arco Verlag) Wuppertal 2007

La casa di popolo di Crespellano. Una storia nonviolenta [Das Volkshaus Crespellano. Eine gewaltlose Geschichte]. gemeinsam mit Mauro Pirini. (Eigenverlag) Crespellano 2005.

Übersetzungen

Alexandra Koch (Hrsg.): Il Monte Analogo. [Ausstellungskatalog]. (La Finestra editore) Lavis 2008.