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Ehemalige Mitglieder


Dr. Martin Morgner


Curriculum vitae

1966-1970 erstes Studium an der Hochschule für Ökonomie in Berlin (Ost) im Fach Datenverarbeitung und Statistik.

1971-1977 verschiedene Berufe und Anstellungen in mehreren Städten in der DDR (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kellner, Puppenspieler).

1978-1983 Fernstudium der Theaterwissenschaft, neben dem Engagement an Theatern Abschluss als Diplom-Theaterwissenschaftler.

1985-1992 freischaffender Dramaturg, Dramatiker, Journalist und Regisseur.

1990-1994 Kommunalpolitiker und Redakteur in Berlin.

1992-1994 zeithistorische Arbeit als Dokumentar im Robert-Havemann-Archiv Berlin.

1994-1997 Dramaturg und Direktor am Theater Gera; 1999-2001 Dramaturg am Theater Chemnitz.

2005 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Senatskommission zur Aufarbeitung der Universitätsgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

2006 bis 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Bühne der Dissidenz" (Historisches Institut der FSU Jena / Abteilung Bildung und Forschung der BStU).

Aktuelles Forschungsprojekt

Der Arbeitskreis medizinisch-theologische Grenzfragen (1988/1989)

Forschungsschwerpunkte

- DDR-Geschichte, insbesondere Kunst- und Kulturgeschichte
- Geschichte der Dissidenz in autoritären Gesellschaftssystemen
- Universitätsgeschichte

Publikationen

Erfahrungen einer Recherche. Zur differenzierten Betrachtung und Aufklärung von studentischer politischer Opposition an DDR-Hochschulen nach 1961, in: die hochschule. journal für wissenschaft und bildung, Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013, S. 109-122.

Zusammensetzen des Zersetzten oder Heilung vom Aktenaussatz, in: Lutz Niethammer; Roger Engelmann (Hg.): Bühne der Dissidenz und Dramaturgie der Repression. Ein Kulturkonflikt in der späten DDR, Göttingen 2014, S. 319-346.

DDR-Studenten zwischen Anpassung und Ausrasten. Disziplinarfälle an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1965 bis 1989, Leipzig 2012.

Zusammengehalten. Oder: Wie drei Studierende einen unerklärten Papierkrieg gewannen, in: Tobias Kaiser / Heinz Mestrup (Hg.), Politische Verfolgung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1945 bis 1989. Wissenschaftliche Studien und persönliche Reflexionen zur Vergangenheitsklärung, Berlin 2012, S. 378-425.

Politische Verfolgung von Studenten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zwischen 1965 und 1985, in: Benjamin Schröder / Jochen Staadt (Hg.), Unter Hammer und Zirkel. Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR, Frankfurt am Main u. a. 2011, S. 227-238.

In die Mühlen geraten. Porträts politisch verfolgter Studenten der Friedrich-Schiller-Universität Jena zwischen 1964 und 1985, Weimar 2010.

Gehzeiten. Gedichte und Graphiken. 2. veränderte Aufl. (Netzbandt) Jena 2008.

Auf der Suche nach Spuren von Andersdenkenden an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1961 bis 1989, in: Uwe Hoßfeld u.a. (Hrsg.), Hochschule im Sozialismus, Bd. 2. (Böhlau) Köln 2007, S. 2240-2256.

Zersetzte Zeit: Lied der Marionette, Jena 2004.

Deckname 'MASKE': Die Künstlergemeinschaft Mecklenburg 1980/81. Eine Dokumentation, Berlin 1995.