Startseite

Promotionsvorhaben


Georg Aßmus 

Die Max Weber-Rezeption in der westdeutschen Historiographie (1945-1990)

Die historiographische Tradition der Bundesrepublik sieht den Namen Max Weber untrennbar verbunden mit einer Form von Sozialgeschichte, die gemeinhin als "Bielefelder Schule" bezeichnet wird.
Das Dissertationsprojekt will in einem ersten Schritt klären, wie diese Wahlverwandtschaft entstehen konnte. Denn die Geschichte des eigenen Faches gibt hierüber bislang nur unzureichend Aufschluss. Um die Bedeutung Webers für die westdeutsche Sozialgeschichtsschreibung zu ergründen, muss eine Vielzahl von Einflussfaktoren in Betracht gezogen werden, die sowohl die Grenzen der Disziplin als auch die des Landes überschreiten. In einem zweiten Schritt widmet sich das Projekt der Frage, welche Rolle Max Weber für Selbstverständnis und Selbstverortung der "Historischen Sozialwissenschaft" spielte, als deren "Säulenheiliger" er immer noch gilt.