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Fritz Stern
Der Westen im 20. Jahrhundert
Selbstzerstörung, Wiederaufbau, Gefährdungen der Gegenwart

SternIDW

Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts
Vorträge und Kolloquien, Bd. 3
Wallstein Verlag Göttingen
erschienen August 2008, lieferbar
188 Seiten
€ 18,00 (D) / € 18,50 (A) / CHF 34,90
ISBN-10: 3-8353-0254-X
ISBN-13: 978-3-8353-0254-9

Der Weg des Westens vom "Zweiten Dreißigjährigen Krieg" zum neuen Unilateralismus der USA.

Der große Historiker und Friedenspreisträger Fritz Stern beleuchtet in diesem Essayband den Weg des Westens vom "Zweiten Dreißigjährigen Krieg" (1914-1945) bis zum Scheitern der Sowjetunion und dem damit verbundenen neuen Unilateralismus der USA. Er fragt nach den Lehren aus der Geschichte und warnt - nicht ohne Gegenwartsbezug - vor den fatalen Folgen ihrer Missachtung.

Einmal mehr erweist sich Fritz Stern als ein glänzender "engagierter Beobachter", der die Verbindung von historischer Analyse und aktueller Kommentierung nicht scheut. Denn "jede Gegenwart", so Stern, "hat eine gewisse Freiheit der Entwicklung". Aus der prinzipiellen Offenheit der Geschichte ergibt sich auch Sterns berührendes Plädoyer für Vorbilder: "Menschen als Akteure der Geschichte waren und bleiben wichtig".

In ausführlichen Gesprächen im zweiten Teil des Bandes stellt sich Fritz Stern den Fragen zu seinem historiographischen Werk und zu seinem Selbstverständnis als Historiker.

Einen Auszug des Buches veröffentlichte Die Welt am 9. August 2008 unter dem Titel "Die Schule der Bescheidenheit". >

Katalanische Ausgabe: Occident al segle XX. Autodestrucció i reconstrucció, triomf i deliri. (Arcàdia) Barcelona 2009.


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